Ich sehe, wie du alles gibst – Tag für Tag. Immer.
Wie du da bist – für alle. Aber wie oft für dich selbst?
Wie du tröstest, hilfst, organisierst, als wäre es selbstverständlich.
Wie du stark bleibst, obwohl du längst müde bist.
Wie du jonglierst, kämpfst, funktionierst, weil es doch immer irgendetwas gibt, das wichtiger scheint als du selbst und noch erledigt werden muss.
Wie du lächelst, auch wenn du innerlich erschöpft bist.
Wie du weiterläufst, obwohl dein ganzer Körper nach einer Pause schreit.
Und ich sehe auch das, was du vielleicht niemandem zeigst:
Wie du zweifelst.
Ob du genug bist.
Ob du nicht noch mehr geben solltest.
Ob du es dir überhaupt erlauben darfst, einfach mal stehenzubleiben.
Es wird uns ständig gesagt, wie wir Stress vermeiden sollen – und ehrlich gesagt, allein der Versuch, all diese Regeln zu befolgen, kann schon wieder Stress erzeugen. Aber was, wenn das Problem nicht bei dir liegt?
Was, wenn es in dieser Welt, so wie sie heute ist, einfach nicht möglich ist, allem gerecht zu werden?
Wir wachsen mit der Vorstellung auf, dass wir alles schaffen müssten: Geld verdienen, den Haushalt managen, eine liebevolle Partnerin/Freundin/ Tochter/ etc. sein, die Kinder begleiten, uns weiterentwickeln, gesund leben – und das alles am besten mit Leichtigkeit und ohne Stress. Doch die Wahrheit ist: Diese Erwartungen sind unrealistisch!
Nicht, weil du nicht stark genug bist. Nicht, weil du dich besser organisieren müsstest. Sondern weil kein Mensch all das allein tragen kann.
Und trotzdem machen wir uns Vorwürfe, wenn wir das Gefühl haben, nicht zu genügen. Doch du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles schaffen. Es ist in Ordnung, müde zu sein. Es ist in Ordnung, Pausen zu brauchen. Es ist in Ordnung, nicht alles allein stemmen zu können.
Genau hier beginnt Mitgefühl – nicht nur mit anderen, sondern vor allem mit dir selbst.
Lass diese mitfühlende Stimme in dir laut werden, lass sie grösser und kraftvoller werden – und heute, bitte, spricht sie nur zu dir:
"Hier und jetzt erhältst du die lang ersehnte Erlaubnis, einfach nur zu sein: vollkommen, authentisch und frei."
„Du darfst müde sein.“
„Du musst nichts beweisen.“
„Es ist okay, wenn du heute einfach nur atmest.“
„Es ist nicht dein Job, die Welt zu retten. Fang mit dir an.“
Das ist kein Aufgeben – es ist eine sanfte aber radikale Rebellion gegen das ewige Müssen. Du darfst dich selbst so halten, wie du andere
hältst: mit Liebe, Sanftheit und ohne Bedingungen. Und genau deshalb gibt es Soul Balm. Nicht, um dich noch produktiver oder perfekter zu machen.
Nicht, um dich in eine noch bessere Version deiner selbst zu verwandeln.
Sondern um dich daran zu erinnern:
Du bist wertvoll – nicht trotz, sondern gerade wegen deiner Sanftheit.
Du darfst dich nähren, so wie du andere nährst.
Du bist genug, jetzt und immer.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, innezuhalten.
Vielleicht ist jetzt der Moment, auf dich zu hören.
Vielleicht ist jetzt der Moment, dich selbst liebevoll zu umarmen.
Ich tue es mit dir.
Mit Liebe,
Jana.